"Die Mitarbeiter tüfteln mit"

Auszug aus dem Buchportrait anlässlich der Auszeichnung "Top Innovator 2015"

 Ein Unternehmen entwickelt sich nur dann weiter, wenn seine Mitarbeiter nicht stehen bleiben. Denn nur wenn die sich weiterbilden, Verantwortung übernehmen und einen Blick für Zusammenhänge haben, können sie innovativ sein. Die Walloschke Oberflächentechnik GmbH hat genau hier ihre Stärken:

Sie perfektioniert ihre Prozesse beständig und überzeugt besonders in den beiden Top 100-Kategorien „Innovationsklima“ und „Innova­tionsförderndes Top ­Management“.

Vollautomatisch in einem Prozess zu schleifen und zu polieren, das ist die Kernkompetenz dieses Unter­nehmens, das über 120 Roboter verfügt, darunter knapp 100 vollautomatisierte Roboterzellen. Innovation ist für die Geschäftsleitung ein zentrales Thema und bedeutet für sie in erster Linie, den Produktionsprozess beständig zu optimieren und die Qualität weiter zu erhöhen.

„Wir sind keinesfalls so weltfremd, dass wir nur auf die Zahlen schauen. Wir sind überaus technikaffin, denn wir kommen alle aus der Praxis“, erläutert der Assistent der Geschäfts­führung Robert Soltyszeck. Er versteht unter Innovation vor allem eins: auf allen Hierarchieebenen eine noch höhere Qualität zu erreichen

Bottom ­up in Reinform Eine Null ­Fehler ­Qualität oder noch perfektere Oberflächen, das kann das Top ­Management natürlich nicht herbeizaubern. Deswegen setzt man darauf, dass Innovationen von unten angestoßen werden. Dieser Bottom ­up ­Ansatz lebt davon, dass alle Mitarbeiter mitdenken. Um diese Haltung zu fördern, hält man regelmäßig Seminare und Schulungen ab. Denn nur, wer die Qualitätskriterien und die Stellschrauben kennt, kann sich wirksam für mehr Qualität einsetzen. Information statt Sicherung.

Dass man Selbstverantwortung in dieser Firma großschreibt, bringt auch die interne Namensgebung zum Ausdruck: Statt Verantwortung in eine „Qualitätssicherungs­abteilung“ auszulagern, wendet man sich an das „Qualitätsinformations­zentrum“. „Durch diese Benennung wird klar, dass es in der Verant­wortung der Anlagenführer aus der Produktion liegt, sich für die höchstmögliche Qualität einzusetzen“, sagt Soltyszeck. Die Geschäftsleiter beziehen ihre Mitarbeiter systematisch mit ein. „Wir wollen, dass sie sich für die Prozesse interessieren und verstehen, welche Technik dahintersteckt“, erklärt der Produk­tionsleiter, der 75 % seiner Arbeitszeit dem Thema Innovation widmet – denn schließlich geht es darum, immer besser zu werden.

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